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Familienberatung

Foto: Waltraud Grubitzsch/lsn
Häufige Fragen zur Beratung
Was kostet die Beratung?
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Warum Familienberatung?
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Demenz „Verstehen“ ?
Demenz „Verstehen“ meint im zweifachen Sinne des Wortes, die Demenz als einen Lebensabschnitt zu begreifen. Dabei geht es um die Vermittlung gesicherten Wissens zu Ursachen, Verlauf, Verhaltensänderungen und praktischen Empfehlungen zum konfliktfreien Umgang mit den demenzbetroffenen Menschen.
Demenz „Verstehen“ bedeutet für den nächsten Angehörigen auch, sich den Herausforderungen eines Pflegealltags in der Häuslichkeit zu stellen.
Demenz verändert die persönliche Lebensplanung und die Lebensqualität der nächsten Angehörigen auf eine begrenzte, aber unbestimmte Zeit. Demenz in der Familie ist auch die Bereitschaft auf eigene Freizeitgestaltung zum großen Teil zu verzichten und „rund-um-die Uhr“ engmaschig betreuen aber gleichzeitig auch Freiräume für sich selbst zu schaffen und dabei alle Unterstützungsangebote zu nutzen.
Das individuelle Beratungsgespräch ist stets vertraulich, unterliegt der Schweigepflicht und beginnt mit der Analyse der gegenwärtigen Lebenssituation. Durch gezielte Fragen und Zuhören werden meist die Konflikte und die Probleme im häuslichen Pflegealltag sichtbar.
Anspruch jeder Demenz-Beratung ist immer eine lösungsorientierte Zielsetzung für die Bewältigung der Probleme im häuslichen Pflegealltag.
Jedes Beratungsgespräch dauert 2 Stunden und erfolgt nach telefonischer Terminvereinbarung oder per E-Mail.
Empfohlen wird ein Terminvereinbarung für ein ausführliches individuelles Beratungsgespräch gemeinsam mit allen Familienmitgliedern, die sich zur Unterstützung und Bewältigung des familiären Pflege-Alltags einbringen wollen und helfen können.
Besonderen Wert auf die Familienberatung gelegt.
Ziel der Familienberatung ist Unterstützung bei der Bewältigung des Pflegealltags durch die Familie. Durch das Einbeziehen aller Familienangehörigen in die Familienberatung wird das der Wissensstand zum unaufhaltsamen Verlust an intellektuellen Fähigkeiten, der Alltagskompetenz, Orientierung und Sprachvermögen, verbunden mit gravierenden Verhaltensänderungen und Persönlichkeitsstörungen für alle Familienangehörigen deutlich.
Mit diesem Verständnis kann die Familie als wichtigste Unterstützung und Hilfe einbezogen werden, um den Pflegealltag gemeinsam zu meistern.
Demenzmobil / Hausbesuch

Dieses Beratungsangebot richtet sich speziell an betreuende und pflegende Angehörige von Demenzbetroffenen, die aufgrund dieser Lebenssituation daran gehindert sind, sich außerhalb des häuslichen Bereiches über das Demenz-Syndrom, seinen Verlauf und die Besonderheiten des Umgangs mit dem von Demenz betroffenen Familien-Angehörigen zu informieren.
Informationsangebote
– Flyer / 3 x Apelle
– Printmaterialien
Vorträge

Mit einem „Blick hinter die Kulissen“ über das wahre Gesicht des Demenz-Syndroms mit seinen Folgewirkungen für die davon betroffenen Familien einerseits und als gesellschaftliche Herausforderung des 21.Jahrhunderts andererseits, fühlt sich die Unabhängige Demenz-Beratung besonders verpflichtet.
Die Verbindung zwischen neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen und 20-jähriger reichhaltig praktischer Erfahrung sowie persönlichem Engagement sind Anspruch des Referenten, Dr. rer. nat. habil. Josef Hille.
Zielgruppe sind pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz, Pflegefachkräfte als auch ehrenamtlich tätige Betreuungskräfte und alle am Thema Demenz Interessierte.
Anliegen der Vorträge und Seminare ist, durch Information und Aufklärung über Ursachen, Verlauf und dem Umgang mit den von Demenz schicksalhaft betroffenen Menschen und ihre sie pflegenden Angehörigen zu einer bewussten Wahrnehmung und einem besseren Verständnis und letztlich zu einer neuen Versorgungskultur beizutragen.
Mitarbeitende aus verschiedensten Berufsfeldern, wie in ambulanten Pflegediensten, Tagespflegen, Wohngemeinschaften, der sozialen Arbeit und in Dienstleistungen, in stationären Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern und insbesondere Auszubildende in Gesundheitsberufen sowie ehrenamtliche Betreuungskräfte sollen für das Thema Demenz sensibilisiert und qualifiziert werden.
Die Vortragsthemen bauen aufeinander auf, können aber auch einzeln gebucht werden. Alle Weiterbildungen werden auch als Inhouse-Veranstaltungen angeboten.
Sie werden nach ihrem Bedarf und Wünschen zusammengestellt und Terminvorstellungen werden gemeinsam mit Ihnen abgesprochen.
Mehr Informationen zum Inhalt – durch einen Klick auf die Vortragsthemen:
»SCHICKSAL DEMENZ – HOFFNUNG PRÄVENTION«
DEMENZ wird nicht ohne Grund als das Damoklesschwert der Gesellschaft genannt. Experten sprechen von der Pandemie des 21. Jahrhunderts. Die Zahl der Betroffenen steigt jährlich. 1,6 Millionen Menschen sind zurzeit in Deutschland von Demenz betroffen. 2040 ist mit circa 3,0 Millionen Menschen mit Demenz zu rechnen. Jährlich kommen ca. 200.000 hinzu.
Keine der früheren Gesellschaften in der Menschheitsgeschichte ist je mit dem heutigen Ausmaß der Demenz in der Bevölkerung konfrontiert worden, so dass keine erprobten Lösungen verfügbar sind. Die Demenz verursacht den größten Hilfebedarf in der Geschichte der Menschheit.
Gegen Demenz hat die Medizin bislang wenig anzubieten und es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich daran kurzfristig etwas ändern würde. „Die bemerkenswerteste Eigenschaft der klinischen Medikamentenstudien ist ihr wiederholtes Scheitern darin, irgendeine wirksame Therapie zu finden“ (Demenzforscher Peter Whitehouse).
Einer der weltgrößten Pharmakonzerne, die amerikanische Firma Pfizer, hat bekanntgegeben, die Forschung und Entwicklung neuer Medikamente im Bereich der neurodegenerativen Erkrankungen, wie z.B. der Alzheimer Erkrankung, einzustellen und 300 Mitarbeitern zu kündigen. (Hirnliga e.V., 12.01.2018)
Demenzen setzen der Vorstellung, naturwissenschaftlicher Fortschritt könne alle körperlichen und geistigen Funktionsstörungen irgendwann in den Griff bekommen, einen empfindlichen Dämpfer auf.
Groß ist deshalb die Angst vor der Demenz im Alter, gibt es doch bis heute keine kausal wirkenden Medikamente und keine kurativen Therapien für eine Heilung. Hoffnung verspricht die Forschung zur Demenzprävention, die mittlerweile als der wichtigste Weg zur Demenzbekämpfung angesehen wird. Auch wenn es keine 100%ig wirkenden präventiven Maßnahmen gibt, existieren neue aktuelle neurobiologische Erkenntnisse, die Grundlage für wirkungsvolle Ansätze zur Vorsorge gegen Demenz bilden können.
NEU: »MENSCHEN MIT DEMENZ IM KRANKENHAUS«
Demenz ist keine spezifische „Erkrankung“ des Gehirns. Aus medizinischer Sicht gesehen ist Demenz der Oberbegriff für altersverbundene Funktionsverluste infolge fortschreitender irreversibler Zerstörung des menschlichen Gehirns mit der Folge einer fortschreitenden Beeinträchtigung kognitiver Leistungen, mit Auswirkungen auf Kurzzeitgedächtnis, Denk- vermögen, Sprache und Motorik. Eine selbstbestimmte Lebensgestaltung wird dauerhaft und stetig zunehmend eingeschränkt. Demente Patienten können von einem bestimmten Stadium der Demenz an nicht mehr sagen, ob ihnen etwas weh tut oder ob sie etwas benötigen.
Für sie sind Krankenhäuser der „denkbar schlechteste Aufenthaltsort“. Für Menschen mit Demenz ist das eine ganz besondere Herausforderung: die veränderte Umgebung, die fremden und ständig wechselnden Menschen, der abweichende Tagesablauf. Patienten mit kognitiven Einschränkungen müssen deshalb frühzeitig im Krankenhaus erkannt werden, um das Risiko möglicher Komplikationen zu minimieren.
Kommunikation mit Demenzbetroffenen ist mehr als nur die Sprache. Professionelle Kommunikation muss deshalb verstehend, empathisch, effektiv und deeskalierend sein. Patienten mit Demenz brauchen vor allem menschliche Zuwendung, Einfühlungsvermögen und mehr Zeit, denn sie äußern ihre Bedürfnisse oft nur noch über die Mimik oder die Körperhaltung.
Der gelingende Verlauf eines Krankenhausaufenthaltes erfordert zudem neben der interprofessionellen Kommunikation vor allem den Dialog mit Angehörigen über den demenzbetroffenen Patienten.
Die Wissensbasis zum Demenzsyndrom und seinen Auswirkungen ist bei vielen Mitarbeitern im pflegerischen und im ärztlichen Bereich nicht ausreichend, um eine adäquate Versorgung der Patienten mit kognitivem Risiko sicher zu stellen. Die Fortbildung und Schulung der relevanten Berufsgruppen im Krankenhaus ist unabdingbarer Teil eines Grundverständnisses für Patienten mit kognitiven Risiken und strategischer Ansatz für die Zielstellung hin zu einem „demenzsensiblen Krankenhaus“.
»DEMENZ – DIE HERAUSFORDERUNG DES 21.JAHRHUNDERTS«
Rein statistisch gesehen ist heute jeder Zehnte im Alter zwischen 70 und 80 Jahren von Demenzerscheinungen betroffen. Die immer noch steigende Lebenserwartung hat uns ein Problem beschert, dessen Bewältigung beispiellos für die moderne Zivilgesellschaft ist. Angesichts des medizinischen Fortschritts, des demografischen Wandels und der sich ständig verändernden Familienstrukturen muss die Gesellschaft menschenwürdige Lösungen finden. Ein Leben mit Demenz in Würde zu gestalten, wird eine der größten individuellen und gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts sein – für Betroffene ebenso wie für Familien.
Der Vortrag wird über die verschiedenen Aspekte des Problems „Leben mit Demenz“ informieren. Im Anschluss ist Gelegenheit zu Fragen und zum Gespräch.
»VERGESSEN? DEMENZKRANKE UND IHRE ANGEHÖRIGEN UNTERSTÜTZEN.«
Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit demenzieller Erkrankungen. Demenz ist mehr als andere Krankheiten eine Herausforderung für Betroffene und ihre Familien. Die Diagnose wirkt auf den Kranken und die Angehörigen wie ein Schock. Sie stehen plötzlich vor Problemen, auf die sie nicht vorbereitet sind. Einschneidende Maßnahmen für die Versorgungssicherheit des Kranken werden häufig begleitet von familiären Konflikten und dramatischen Auswirkungen auf die eigene Lebensplanung. Mehr als zwei Drittel der Demenzkranken wird, innig gewünscht, weil einzig zuverlässig, von ihren Familienangehörigen zu Hause versorgt und aufopferungsvoll begleitet. Über Jahre stehen die Angehörigen bei zunehmender Hilflosigkeit des Demenzkranken in der Pflicht und sind dabei weitgehend auf sich allein gestellt.
»DAHEIM STATT HEIM – WUNSCH UND VERPFLICHTUNG«
beleuchtet das Spektrum um die Krankheit Demenz sowohl aus der Sicht der Angehörigen als auch der betroffenen Demenz-kranken.
Das Anliegen dieses Vortrages ist es, die Notwendigkeit einer frühzeitigen Diagnose zu begründen und um mehr Verständnis für die betreuenden und pflegenden Angehörigen und ihre an Alzheimer und/oder Demenz erkrankten Familienmitglieder zu werben.
Nach dem einführenden Vortrag von ca. 30-45 Minuten wird die Gelegenheit zu einer ausführlichen Diskussion angeboten.
»WENN DAS VERGESSEN BEGINNT – DAS FRÜHE STADIUM DER DEMENZ«
Die ersten Symptome der Demenz vom Typ Alzheimer werden oft nicht sofort erkannt. Meist wird die Demenz vom Typ Alzheimer zum ersten Mal vermutet, wenn der Betroffene z.B. vergisst Termine einzuhalten oder Rechnungen zu begleichen. Hinzu kommt noch ein Nachlassen der intellektuellen Fähigkeiten des an Demenz Erkrankten. Da die Betroffenen feststellen, dass sie ihr tägliches Leben nicht mehr allein organisieren können und im Alltag nicht mehr zu Recht kommen, sind sie oftmals gereizt oder depressiv. In diesem Stadium der Krankheit ist der Betroffene schon auf die Hilfe seiner Angehörigen angewiesen.
In diesem Vortrag erfahren Interessierte und betroffene Angehörige mehr über die Krankheit und deren Symptome und erhalten hilfreiche Anregungen zum Umgang mit den betroffenen Familienangehörigen.
Die hier aufgeführten Themen und weitere können als Vorträge, Seminar oder Workshop gebucht werden. Individuelle Themen, bzw. Anpassungen an Ihre Wünsche sind möglich.
Inhouseschulungen
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Selbsthilfegruppe
